Kompetenzzentrum für mathematische Modellierung in MINT-Projekten in der Schule

Das MAI-Tool zur Erfassung, Darstellung und Auswertung von mathematischen Modellierungsprozessen

Kontakt: Lisa Schneider

Das Modelling-Activity-Interaction- Tool (MAI-Tool) ermöglicht, Modellierungsprozesse hinsichtlich der Gruppe sowie deren Individuen zu erfassen, darzustellen und auszuwerten.

Die Interaktionen im Modellierungsprozess, d.h. die zeitdynamischen Prozesse der Gruppe, werden im Modelling-Activity-Interaction-Network (MAIN) dargestellt. Dieses Netzwerk wird als dynamisches Netzwerk aufgefasst, das sich über die Zeit ändert.

Mithilfe von Konzepten der (dynamischen) Netzwerkanalyse wird das MAIN analysiert. Ziel ist, dass Rückschlüsse auf den Modellierungsprozess der Gruppe als auch auf den der Individuen in der Gruppe gezogen werden können.

Neben der Validierung wird das Tool in einer empirischen Studie angewendet, in der Modellierungsprozesse von Gruppen und Individuen mit und ohne Hintergrundwissen untersucht und verglichen werden.

Dabei werden folgende Forschungsfragen untersucht:

  • Eignet sich das MAI-Tool, um Modellierungsprozesse hinsichtlich der Gruppe sowie deren Individuen zu dokumentieren, darzustellen und auszuwerten?
  • Wie sehen Verläufe von Gruppen und Individuen mit und ohne Hintergrundwissen zum Modellierungsprozess aus, insbesondere: Gibt es prototypische Verläufe von Gruppen und Individuen mit und ohne Hintergrundwissen?
  • Gibt es Unterschiede zwischen Verläufen von Gruppen bzw. Individuen und wenn ja, worin liegen die Unterschiede?
  • Wo sind Muster in den Gruppenverläufen bzw. in den individuellen Verläufen erkennbar, insbesondere: Gibt es Minikreisläufe?
       

Falls Sie ebenfalls Interesse haben, an der Studie teilzunehmen, finden Sie hier weitere Informationen oder nehmen direkt mit mir Kontakt auf.

Förderung

Das Projekt wird im Rahmen des Projekts Schulentwicklung für Mathematische Modellierung in MINT-Fächern (SchuMaMoMINT) durch das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Mitteilungen & Aktuelles

Eye-Tracking-Studie für besseres Verständnis des Problemlösens

Mit Eye-Tracking, also der Analyse von Blickdaten, will ein Team um Prof. Dr. Stefan Ruzika (AG Optimierung und KOMMS) und Prof. Dr. Jochen Kuhn (Fachbereich Physik) besser verstehen, wie Schülerinnen und Schüler Aufgaben im Bereich der Differentialrechnung lösen und warum sie gewisse Fehler machen. Dazu wurde kürzlich eine Studie am Veldenz Gymnasium Lauterecken im Rahmen des BMBF-Projekts U.EDU ("Unified Education: Medienbildung entlang der Lehrerbildungskette") durchgeführt. Die erzielten Ergebnisse sollen zukünftig genutzt werden, um Lehrkräfte besser aus- und fortzubilden und adaptive Lernsysteme effizienter zu gestalten.

Näheres kann der entsprechenden  Pressemitteilung des BMBF entnommen werden.

Kontakt

Technische Universität Kaiserslautern, Fachbereich Mathematik
Gottlieb-Daimler-Straße
Gebäude 48
67663 Kaiserslautern

Postfach 3049
67653 Kaiserslautern

E-Mail: komms@mathematik.uni-kl.de


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