Kompetenzzentrum für mathematische Modellierung in MINT-Projekten in der Schule

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Felix-Klein-Modellierungswoche

Wie viele Schülerinnen und Schüler pro Schule können mit zur Modellierungswoche fahren?

Die Modellierungswoche ist für 8 Schulen und 40 Schülerinnen und Schüler ausgelegt. Daher können im Durchschnitt 5 SchülerInnen pro Schule teilnehmen. Da es manchmal vorkommt, dass einzelne Schulen weniger Teilnehmer nominieren, ist es prinzipiell möglich, dass andere Schulen mehr Teilnehmer entsenden. Daher ist es möglich, bis zu 6 SchülerInnen zu nominieren, ohne Gewähr, dass wir so viele Plätze vergeben können.

Bei wem liegt die Aufsichtsplicht über die Schülerinnen und Schüler?

Die Aufstichtsplicht liegt bei den teilnehmenden Lehrkräften der jeweiligen Schule. Der Veranstalter übernimmt keine Aufsichtspflicht.

Muss die Lehrkraft während der ganzen Woche anwesend sein?

Bei wichtigen Terminen ist es möglich, die Veranstaltung zeitweise zu verlassen. Bitte bedenken Sie aber, dass der Veranstalter für Ihre Schülerinnen und Schüler während dieser Zeit keine Aufsichtsplicht übernimmt.

Können sich zwei Lehrkräfte der gleichen Schule die Teilnahme zeitlich aufteilen?

Es besteht prinzipiell die Möglichkeit, dass sich zwei Lehrkräfte die Teilnahme an der Modellierungswoche aufteilen, damit eine lückenlose Begleitung der Schülerinnen und Schüler ermöglicht wird. Bitte sprechen Sie das vorher mit uns ab!

Unsere Schule möchte Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an der Modellierungswoche ermöglichen, kann jedoch keine Lehrkraft entbehren. Ist eine Teilnahme trotzdem möglich?

Eine Teilnahme ohne begleitende Lehrkraft ist nicht vorgesehen und sollte alleine aus Gründen der Aufsicht vermieden werden. Sie können sich trotzdem mit uns in Verbindung setzen. Falls es nach Ablauf der Anmeldefrist noch freie Plätze geben sollte, können wir sie mit Ihren Schülern besetzen.

Während der Veranstaltung kann ich erst später / muss ich schon früher abreisen. Ist das möglich?

Das ist prinzipiell möglich, sollte jedoch im Voraus mit uns abgesprochen werden, damit der Ablauf der Veranstaltung nicht beeinträchtigt wird.

Bei der Bewerbung der Veranstaltung ist immer wieder die Rede von Computersimulationen und Programmierkenntnissen. Sind Programmierkenntnisse erforderlich, um an der Modellierungswoche teilzunehmen?

Aufgrund der großen Bedeutung von numerischen Berechnungen und Simulationen in der angewandten Mathematik versuchen wir, auch während der Modellierungswoche den Computer häufig einzusetzen. Programmierkenntnisse sind zwar nützlich, aber nicht zwingend erforderlich. Es besteht auch die Möglichkeit, in Projekten ohne Computereinsatz zu arbeiten oder im Rahmen eines Miniworkshops die wichtigsten Grundlagen des Programmierens noch während der Veranstaltung zu erlernen.

Wie erfolgt die Platzvergabe nach der Anmeldung?

Entscheidend für die Teilnahme an der Modellierungswoche ist nicht das Anmeldedatum. Stattdessen entscheiden wir nach Ablauf der Anmeldefrist individuell nach verschiedenen Kriterien. Unter anderem werden dabei folgende Punkte berücksichtigt:

  • Schulen, denen wir die Teilnahme einmal nicht ermöglichen konnten, werden auf eine Warteliste gesetzt und das nächste Mal bevorzugt behandelt
  • Schulen und Lehrkräfte, die an unserem Zertifizierungsprogramm zur MINT-Modellierungslehrkraft teilnehmen, erhalten bevorzugt einen Platz
  • Wir streben ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Schülerinnen und Schülern an, daher ist es förderlich, wenn Sie gemischte Gruppen anmelden; auch die Zimmeraufteilung in der Jugendherberge spielt dabei eine Rolle

Mitteilungen & Aktuelles

Schülerpraktikum: Workshop "Versicherungsmathematik - Eine Rechnung mit der Zukunft"


500 simulierte Pfade des Ruinprozesses

Programmübersicht des Schülerpraktikums

Vom 18. bis zum 29. Januar fand das von KOMMS organisierte Schülerpraktikum erstmals rein virtuell statt. Hierfür wurde das Open-Source-Webkonferenzsystem BigBlueButton (BBB) verwendet.

Die AG Finanzmathematik trug mit einem ganztägigen Workshop zum Programm bei. Die insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler aus der neunten bis zwölften Klassenstufe bekamen am 22. Januar einen Einblick in die Welt der Versicherungsmathematik. Wie hoch sollte etwa die Prämie sein, die ein Versicherungsnehmer zahlen muss? Vor welchen Herausforderungen stehen Versicherer heutzutage und wie gehen sie mit diesen um? Solche und viele weitere Fragestellungen wurden in einem interaktiven Vortrag ausführlich diskutiert.

Im anschließenden praktischen Teil konnten sich die Schülerinnen und Schüler in ein spannendes Themengebiet einarbeiten, wobei separat angelegte BBB-Räume die Arbeit in Kleingruppen ermöglichte. Ziel der Aufgabe war die Schätzung der Ein-Jahres-Ruinwahrscheinlichkeit eines Versicherungsunternehmens auf Basis simulierter Ruinprozesse. Diese Wahrscheinlichkeit dient als Grundlage für die Festlegung der Prämien. Die Beiträge müssen hoch genug gewählt werden, damit Ruin und somit Zahlungsunfähigkeit der Versicherung sehr unwahrscheinlich wird. Programmiert wurde in Python mittels der web-basierten Umgebung Jupyter Notebook. Einen entsprechenden Crashkurs erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den vorherigen Tagen.

Kontakt

Technische Universität Kaiserslautern, Fachbereich Mathematik
Gottlieb-Daimler-Straße
Gebäude 48
67663 Kaiserslautern

Postfach 3049
67653 Kaiserslautern

E-Mail: komms@mathematik.uni-kl.de


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